Golarion Pathfinder Rollenspiele Winterkönigin 2

Pathfinder Winterkönigin „Rasputin muss sterben“ – Teil 2

Winterkönigin - Rasputin muss sterben - Cover, Rechte bei Ulisses Spiele Die Helden sehen eine mächtige Maschine, den Zaren. Irgendjemand schießt auf sie, es sind Soldaten, die sich in den umstehenden Baracken und Häusern verschanzt haben. Doch die Helden geben nicht auf und leisten Widerstand, bis sie als Sieger aus dem Kampf hervorgehen. Doch als sie sich ein wenig umsehen spricht durch das Feuer Baba Jagas Sohn zu ihnen, Rasputin. Er meint, er wird alles übernehmen. Kurz darauf erhebt sich ein feuriger Leichnam, doch der hält der Kälte, welche die Helden ihm entgegenschleudern, nicht stand. Unterdessen springt die Hütte aufgeregt umher. Sie will offensichtlich etwas. Die Helden klettern also hinein und werden durch einen Wald geführt, bis sie in einem schlammigen Schlachtfeld landen. Es finden sich Gräben, Stacheldraht und von unheimlichen Licht erfüllte Panzer hier. Aber auch schwarze kopflose Kosakenreiter mit brennenden Umhängen sind auf Patrouille. Geisterscheinwerfer suchen die Gegend nach Feinden ab.

Es scheint fast aussichtslos in dieses Lager, Akuvskaya, zu kommen,außer über den Friedhof, der einfach in der Mitte geteilt wurde. Womöglich gibt es eine Gruft, durch die man durch kann, doch wie kommen die Helden bis dorthin? Lale und Inari schleichen vor und legen einer Truppe von Soldaten einen Hinterhalt. Sie nehmen einen gefangen und bringen die Uniformen der anderen zu ihren Freunden. Der Gefangene erzählt alles, was er weiß, doch das ist nicht sehr viel. Doch als Soldaten getarnt kommen die Helden, die sich natürlich vorsichtig bewegen, bis zum Friedhof. Dort treffen sie auf eine Grabsteinfee. Alexite spricht mit ihr und so gelingt es ihnen, mit ihrer Hilfe die geeignete Gruft zu finden und ins Lager zu kommen.

Sie sehen sich um und begeben sich in eine der Baracken. Dort finden sie an Betten gefesselte Menschen, die wohl als Wirten für Vampire dienen. Einer hat seinen Kampfgeist noch nicht verloren und wird befreit. Er möchte sich den Vampiren stellen, wenn diese wieder auftauchen. Außerdem hat er weitere Informationen für die Helden. In der nächsten Baracke finden sie viel Zerstörung und ein paar Leichen, aber auch ein falsches Bein, das wohl Viktor Malschenkov gehört hat, denn auch seine Überreste liegen hier, können aber nicht wieder zum Leben erweckt werden. Danach begeben sich die Helden in Rasputins Haus, das einst das Haus des Abtes war, schließlich befindet sich in der Mitte des Lagers eine Kirche, auf deren Turm untote Scharfschützen Wache halten. In Rasputins Haus taucht wieder eine seiner Illusionen auf. Er verführt sie ein Gefäß zu öffnen, aus dem Geister hervorkommen und den Helden das Leben schwer machen. Teilweise werden sie auch verflucht. Doch der Kampf kann gewonnen werden. Im Arbeitszimmer finden sie Unterlagen von Viktor und einem Herrn namens Nikolai Tesla, sowie Aufzeichnungen Rasputins. Besonders interessant sind die Seiten über die Weltenmaschine und die Weltenanker. Außerdem gibt es einen vermeintlichen Ätherumhang, der sich jedoch als verfluchter Gegenstand herausstellt und brennt, wie die Umhänge der Kosakenreiter. Die Helden haben Glück, dass Inari ihn umgelegt hat, da ihr das Feuer nichts antut. Ein Zimmer weiter warten weitere Untote auf die Helden, die dem Geist von Anastasias Mutter fesseln und ihr Schmerzen zufügen. Doch die Helden können die Untoten besiegen und noch ein wenig mit Anastasias Mutter sprechen, bevor sie endgültig stirbt. So erfahren sie, dass Anastasia die letzte lebende Erbin der Zarenfamilie ist und gleichzeitig Tochter von Rasputin, also Baba Jagas Enkelin. Durch sie will Rasputin herrschen.

Durch eine Wasserleiche in einer warmen Quelle im Lager erfahren die Helden dass die Seele von Viktor im Kosakenlager zu finden ist. Alexite vergnügt sich kurz, während Caprinus, Inari und Lale bereits zur nächsten Baracke vorgehen und die versperrte Tür öffnen. Grausame Schreie dringen an ihre Ohren. Ein Interlokutor, ein grausamer Metzker macht sich an Menschen zu schaffen. Gemeinsam besiegen die Helden ihn und retten zwei versteckte Kinder, eine davon Anastasia, der andere angeblich ihr Bruder. Als die Helden weitergehen und einen Baum in einem Haus begutachten warnt der Junge sie vor diesem Blitzhirten. Doch irgendetwas scheint auch seltsam an dem Jungen zu sein und so zweifelt Caprinus seine Gestalt an und ein dreiköpfiger kleiner Drache erscheint. Er wird genauso erledigt wie die Monster zuvor und der Baumhirte danach. Und dann entdecken die Helden auch warum der Junge sie gewarnt hat, denn hier befindet sich auch der Hort des Drachen. Es scheint auf jeden Fall ein gutes Lager für eine Nacht zu sein, doch zuvor erkunden die Helden noch eine nahe Brauerei, die gerade leer ist und machen sich auf dem Weg ins Kosakenlager zur Seelenziege. Sie ist furchterregend und so bleiben nur Alexite und Inari übrig, um sie zu bekämpfen und schließlich die Seelenlaterne an sich zu nehmen. Dann beruhigen sie die anderen beiden und gehen gemeinsam und mit Viktors Leiche zur Grabfee. Wenig später schlägt er die Augen auf und erzählt den Helden von seiner Erfindung und Rasputins Plan. Außerdem hilft er ihnen dabei, die Weltenanker zu lösen und erklärt ihnen, wie sie die Weltenmaschine stoppen können. Es ist aber keine einfache Aufgabe.

So müssen sie in die Kapelle, die in unheimlichen Licht erscheint. Gleich am Tor wartet wieder eine Illusion Rasputins auf sie, die mit ihnen spielt, dann warten noch eine explodierende Barrikade, über die sie zum Glück schweben, und die drei Brüder, die Vampire auf sie. Der Kampf gegen sie ist hart, doch dann kommt auch noch Rasputin selbst, um die Weltenmaschine zu schützen. Drei mal steht er wieder auf, nachdem die Helden ihn schon besiegt glauben, doch dann wird, nachdem die Maschine abgeschaltet werden kann, in einer Lichtexplosion vernichtet und die Maschine mit ihm. Die Helden finden die eingesperrte Baba Jaga, sie ist in eine Matroschka-Puppe gesperrt und war die Energiequelle der Maschine. Die Helden können Baba Jaga noch nicht befreien, denn die Puppe will sich nicht öffnen lassen. Doch die Kreaturen draußen kehren in die Schatten zurück, die Vampir-Opfer können gerettet werden und Anastasia kommt mit den Helden mit in die Hütte, wo sich Zorga und Gevatter Tod freuen sie kennenzulernen. Auch die Hütte freut sich, unter anderem auch, weil sie spürt, dass Baba Jaga nahe ist. Plötzlich ertönt schwach ihre Stimmt, dass die Helden sie zum Inneren Heiligen bringen müssen…

Meisterkommentar

Die Kämpfe dauern, kein Wunder, denn nicht nur die Spieler auch die Monster haben eine hohe Stufe (15) bzw. einen hohen Herausforderungsgrad. Oder es liegt daran dass vieles nur mit Gewalt zu lösen ist. Fast schade fand ich es aber dennoch dass die Spieler keine Gelegenheit hatten sich mit den kopflosen Kosaken oder mit den belebten britischen Tanks zu prügeln. Aber auch so gab es im Kloster viel zu viel zu tun, und was auch dazu kommt, es war gestern mörderisch heiß und gegen Ende des Spielabends, so gegen 2 Uhr in der Früh, waren wir alle wirklich ziemlich kaputt. Da wäre es günstig gewesen wir hätten 2 Stunden früher beginnen können. Aber es wäre unfair zu sagen es hätte kein Rollenspiel gestern gegeben. Die Begegnung mit Polina der Grabesfee – welche wohl nur erschaffen wurde, damit die Auferstehung mit Viktor funktioniert, der Flirt zwischen Alexite und Libuska der Rusalka, der sich nicht unterzukriegende Dimitri, der Geist von Viktor, der sich in der Hölle wähnt, alles Möglichkeiten auch friedlich zu interagieren. Aber es gab auch seit 22.00 durchwegs Kämpfe. Der Höhepunkt war sicher der Kampf gegen Rasputin, welcher a) nicht sterben wollte und b) die Spieler schon seit Betreten des Lagers nur verhöhnt hat. Wichtig war dabei auf jeden Fall eine gut Vorbereitung des Finales, sich zu überlegen was werden die Spieler gegen ihn einsetzen was kann er gegen sie einsetzen. Hilfreich ist dass es einige Tipps und Taktiken im Abenteuerband gab. Auch die doch etwas komplexe Maschine wurde gut erklärt. Ich denke, bei der hätte ich mich sonst recht verzettelt. Jetzt sind die Spieler also wieder zurück in der Hütte und zwar mit Baba Jaga und ihrer Enkeltochter.

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