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Pathfinder „Der Bund der Aqualalisten“

Cover vom Pathfinder: Grundregelwerk, Ulisses Spiele

Die Zofe meint ihre Tochter ist immer noch verschwunden, seit mittlerweile 4 Tagen. Sie war bei Dr. Georg Jasmin Silbernadel beschäftigt, wo sie auch wohnte. Die Helden wollen dorthin gehen, doch zuvor klopft es bei ihnen an der Türe. Sie bekommen ein Päckchen, in dem verschiedene Gegenstände und ein Brief vom Chevalier de Montmatre liegen. Er schreibt ihnen, er wird, wenn alles gut läuft bei ihnen sein, wenn das Paket kommt und dann kann er eine abenteuerliche Geschichte erzählen. Wenn er nicht da ist, befindet er sich in Gefahr. Die Gegenstände sollen den Ermittlern helfen ihn zu finden. In einer Statue finden sie ein Pergament mit einer Arithmantie-Formel, 4 Schattenfäule-Samen, 1 Spritze und Pulver, 5 Eintrittskarten für die Grube und die Speisekarte der Fleischershalle, einem Lokal. Auf der Speisekarte findet sich eine schwache Notiz mit der Adresse eines Hauses im Frühlingsviertel, in Richtung Friedhof der Knochen.

Die Helden gehen dann mal zu Silbernadel und wollen wegen der Zofe nachfragen. Sie dürfen sich in Dolores Zimmer umsehen, doch es ist ziemlich leer. Es wirkt eigentlich so, als wäre sie absichtlich gegangen. Vom Hausherrn erfahren sie, dass sie am Tag bevor sie ging verträumt wirkte, fröhlich und unaufmerksam. Von den anderen Zofen erfahren sie, dass sie erst am Nachmittag gegangen ist und sich verabschiedet hat. Sie wollte zu Schmied Socke, mit dem sie schon vor dem Tod dessen Frau ein Verhältnis hatte. Also begeben sich die Helden dorthin und finden eine aufgeregte Dolores vor, die meint, dass Socke entführt wurde. In einer Höhle sehen die Helden ein Leuchten im Zentrum und einen Sarkophag über dem Jian Ti schwebt, die Schlangenprinzessin und rund um sie befinden sich 10.000 ihrer Krieger, wobei nur 4 davon zu leben scheinen. Doch Socke liegt auf dem Altar und soll geopfert werden. Mit Hilfe seines Blutes sollen weitere Krieger wieder zum Leben erweckt werden. Doch die Helden können die Terrakotta-Konstrukte ausschalten und den Mann retten. Jian Ti verschwindet in einem Strudel und die Höhle stürzt ein.

Dann sprechen sie mit der Zofe. Etwas stutzig macht die Ermittler, als sie ihnen sagt, dass ihre Mutter tot ist. Dann klärt sich das Missverständnis aus. So ein Schmarrn. Sie waren beim Bruder von Dr. Georg Jasmin Silbernadel, bei dem zufällig zur selben Zeit auch eine Zofe abgängig war, zufällig auch gleich lange und zufällig ist echt niemanden etwas seltsam vorgekommen oder auch keine der Zofen beim falschen Silbernadel hat den Helden gesagt, dass diese Zofe, die zufällig ebenfalls Dolores heißt, keine Mutter hat. Das hier ist nämlich Dolores Echter und nicht Dolores Wächter.

Etwas frustriert lassen sie die Zofen Zofen sein und begeben sich zur Adresse, die auf der Speisekarte vermerkt ist. Sie führt zu einer kleinen Buchhandlung. Den mürrischen Halbling, der hier zu arbeiten scheint, fragen die Ermittler nach dem Chevalier, doch er kennt sich nicht aus. Dann kommt ein alter Bekannter, Heinrich von der Bachforelle. Auch ihn fragen sie nach dem Chevalier und er erzählt den Helden, dass er ein Buch von ihm in Kommission hat. Darin geht es um einen finsteren Kult und der Gemeinschaft derer, die das gelbe Auge im dunklen Nebel erblicken. Wieder zurück bei der Villa ist diese plötzlich zugewachsen. Ursprung ist eine blutrote Schmarotzerlilie im Keller, die eigentlich aus dem Keller des Nachbarhauses kommt, das es schon gar nicht mehr gibt. Ein unheiliger Kristall scheint die Quelle zu sein, also sind sowohl der Kristall als auch die Pflanze schnell zerstört. Daneben fällt den Helden eine nackte Druiden-Götze auf, eine Beathan-Götze.

Am Abend kommt dann von der Bachforelle und erzählt, dass er vor 2 Monden auf eine Zeitungsannonce aufmerksam gemacht wurde, die einen wirklich guten Job angeboten hat, eine Nebentätigkeit, die erstaunlich gut bezahlt wurde. Nachdem er gerade eher knapp bei Kasse ist, hat er den Job angenommen und ein Lexikon auf Aqual übersetzt. Doch gestern war das Büro verlassen und alles war fort. Er bekam noch die Nachricht dass der Bund der Aqualalisten aufgelöst wurde. Der Direktor stelle sich ihm damals als Ezekia Hoffnung vor. Doch das kann nicht stimmen, denn der Mann ist seit über 200 Jahren tot und außerdem kein Halbling. Da hat jemand einen falschen Namen verwendet, das ist sicher.

Am nächsten Vormittag sehen sich die Helden also im vermeintlichen Büro der Aqualalisten um. In einem kleinen Versteck finden sie Malutensilien und Halblingshaare. 2 Halblinge haben das Büro gemietet. Der eine wird so ähnlich beschrieben wie der mürrische Halbling im Buchladen und die beiden waren mit Spitzhacken, Kübel und ähnlichem bepackt. Also schauen die Ermittler gleich in den Buchladen und wollen sich im Keller umsehen. Dort entdecken sie einen Mauerdurchbruch und einen Tunnel, der bis zur Bank hinüber führt. Also erzählen auch dem Bankdirektor von der Entdeckung. In 2 Tagen vermutet er die Diebe hier, nachdem bisher nichts fehlt. Denn in 2 Tagen wird das große Fest vorbei sein und dann lagern alle ihre wertvollen Schmuckstücke wieder hier ein. Auch Riennevasplus wird informiert. Er glaubt bereits zu wissen, um wen es sich hier handelt, nämlich um die Gebrüder Maryweather. Auf die ist auch eine Belohnung ausgesetzt. Also legt sich die Gruppe am 14. Korelember auf die Lauer und kann die beiden Halblinge dingfest machen. Dafür bekommen sie wenig später einen Orden von der Polizei verliehen.

Dann erfahren sie noch Neuigkeiten von Riennevasplus, nämlich dass die Stadtwache die Leiche von Dolores Wächter gefunden haben. Sie ist schon 1 Woche lang tot. Außerdem sagt er ihnen in welchem Leichenhaus sie zu finden ist. Vielleicht erfahren sie ja noch etwas.

Meisterkommentar:

Manchmal wird es zu sehr Routine, wird es zu sehr aus dem Ärmel geschüttelt, dabei gibt es viele Möglichkeiten ein Abenteuer frisch zu gestalten. Auch dass ich zwar heute Drogen ins Spiel gebracht habe, aber diese nicht ausreichend erklärt habe, war nicht so ideal. Dabei ging es weniger darum, dass die Spieler wissen wie es regeltechnisch abläuft, wenn sie Drogen nehmen, sondern dass die Helden skeptisch über die Wirkung der Pulver waren.

Eine kleine, spontante Idee, wenngleich durch die arkanen Karten inspiriert, war die Pflanze, die durch den Kristall nach dem Durchbruch aus dem Nachbarkeller sich ungehindert im Haus der Helden ausgebreitet hat. Nicht ganz schlüssig war das Rätsel, aber immerhin war es eine kleine nette Wendung.Auch die Terrakotta Krieger waren recht spontan und überraschend stark. Ich hatte ursprünglich einen anderen Kampf geplant, aber ich muss gestehen den Kampf bzw. die Ereignisabfolge nicht ganz durchdacht zu haben.

Auch wenn ich mich sehr stark an bestehende Nichtspielercharakter beschränkte, mehrere von ihnen kommen in den verschiedenen Abenteuer vor, so bleiben sie leider kaum im Gedächtnis hängen, zu wenig prägnant zu austauschbar sind sie geworden. Ich sollte mich bemühen ihnen mehr unverwechselbare Eigenheiten zuzuordnen, damit die NSCs auch mehr Kontur erhalten, auch wenn die Spieler das wesentlich weniger schlimmer empfinden, als es auf mich wirkt.

Spielabendwertung: -/10

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