Legend of the Five Rings Rollenspiele

Legend of the Five Rings „Das Fest der Samurai“

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Der Daimyo eines der Phönixclans hat zu einem Fest geladen. Bei diesem sind auch Kitsuki Kochi, Shosuro Tadashi, Moto Garuda, Togashi Miyu und Katsuo Satoi geladen. Nach einer beeindruckenden Rede des Daimyo, in dem es um den Frieden geht, den er sich wünscht, wird eine wundervolle Statue enthüllt.

Damit beginnt auch eine Reihe an Wettbewerben, aber keine kämpferischen, sondern künstlerischen. Es beginnt mit dem Dichtwettbewerb, gefolgt vom Malereiwettbewerb. Die anwesenden Samurai bemühen sich und geben ihr Bestes, wobei wirklich manch großartiger künstlerischer Erguss dabei ist.

Doch an diesem Abend passiert auch etwas wirklich schreckliches, denn man findet den Daimyo ermordet in seinem Zimmer. Da die fünf oben genannten Samurai die einzigen sind, die eher zufällig an diesem Fest anwesend sind und unter ihnen auch ein Ermittler ist, werden sie gebeten, die Ermittlungen zu führen.

Hauptbeschuldigter ist zunächst Miromoto Rai, ein Bushi des Drachenclans, doch gibt es berechtigte Zweifel, ob er den Mord tatsächlich begangen hat. Nach einer langen Nacht geht es am nächsten Tag weiter mit den Wettbewerben, diesmal sind Tanz und Teezeremonie das Thema. Nach dem letzten Bewerb werden die ermittlenden Samurai von den Dienern geholt, da der gestohlene Kimono des Miromoto Rai gefunden wurde. Durch Befragung der Feuergeister können sie den Mörder identifizieren, doch gibt es keine gültigen Beweise, bloß Aussagen der Dienerschaft und der Geister.

Aus diesem Grund provoziert der Shugenja des Skorpionclans mit spitzer Zunge den Mörder, der selbst aus den Reihen des Phönixclans stammt und dem Drachenclan Schaden zufügen wollte. Es kommt zum Duell, das die Bushi aus dem Einhornclan im Namen der Ermittler gewinnt. So ist die Schuld des Mörders bewiesen.

Durch die Aufdeckung eines außerehelichen Verhältnisses zwischen Miromotu Rai und Doji Aiko, der Ehefrau des Künstlers, der Wertungsrichter bei den ersten beiden Bewerben war, begehen diese beiden schlussendlich Seppuku.

Meisterkommentar

Ein interessantes Setting, es war aber gut das einer der Spieler die Regeln sehr gut kannte, das hat doch immer wieder geholfen. Gerade wenn man ein neues System ausprobiert, ist Hilfe nie verkehrt, dadurch lernt man einfach am meisten. Vor allem wenn man sich dabei Zeit erspart im Regelwerk zu blättern.

Mit der Philosophie tu ich mir schon ein bisserl schwer, ist halt doch eine völlig andere Sichtweise. Und ich möchte Legend of the Five Rings nicht einfach nur als exotisches Fantasysystem spielen, ich möchte die Denkweise verstehen um die Abenteuer möglichst authentisch auch leiten zu können.

Die Kämpfe sind sehr tödlich, es kommt sehr auf den ersten Hieb an. Bin schon gespannt aufs nächste Abenteuer. Muss mir die Regeln zum Teil genauer durchlesen, vor allem die Vorteile von Ehre, hat mich aber auch sehr überrascht das fast alle mehr Ehre verloren als gewonnen haben. Und ihre Taten waren grundsätzlich nicht so furchtbar.

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